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Pressemitteilung - KLJB und Misereor weiter im Dialog

Gruppen nehmen wieder am Fastenmarsch teil!
Dialog Misereor und KLJBNach der Diskussionsrunde im nördlichen Emsland im Februar dieses Jahres blieben die KLJB im Bistum Osnabrück und Misereor weiter im Dialog. Die KLJB forderte insbesondere eine Distanzierung von extremen Gruppen und Meinungen auf der Demonstration „Wir haben es satt!“ in Berlin. Ein guter Dialog könne nur geführt werden, wenn mit allen, insbesondere auch mit den Landwirtinnen und Landwirten, respektvoll umgegangen werde.


Die KLJB begrüßt daher die deutliche Distanzierung auf der Homepage des Hilfswerkes Misereor: „In diesem Sinne distanzieren wir uns ganz entschieden von allen Positionen und Aktionsformen, die die Ebene des Respekts gegenüber dem anderen verlassen.“ Zudem befürwortet die KLJB die Erklärung „Mehr Gerechtigkeit in der Debatte um die Welternährung“, in der die Hilfswerke Misereor und Brot für die Welt ihre Teilnahme an der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt!“ in Berlin begründen. Das weltweite Engagement von Misereor für Landwirtinnen und Landwirte in Form von Entwicklungszusammenarbeit unterstützen wir nachdrücklich.


Bei der grundsätzlichen Meinung, dass in der Landwirtschaftspolitik und im Ernährungssystem sowohl im globalen Norden als auch im globalen Süden vieles nicht gut läuft, ist man sich sehr einig. Nach einem weiteren Gespräch in Dörpen am vergangen Montagabend entschieden sich daher die Gruppen am kommenden Fastenmarsch teilzunehmen und Misereor zu unterstützen.


Der Dialog soll damit aber nicht beendet sein. Da die Debatte um Landwirtschaft und unser Ernährungssystem sehr wichtig ist, wird die KLJB gemeinsam mit Misereor diese weiterführen. Für die Landjugendlichen wie auch für Misereor war und ist dieser Dialog ein wichtiger Lernprozess. „Das Thema soll hier heute nicht von der Agenda genommen werden, sondern in Zukunft noch stärker im Fokus stehen“, äußerte Michael Engbers, 1. Diözesanvorsitzender der KLJB im Bistum Osnabrück.